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Der reiche Fundus des Ortschronisten Albert Haaf

26. Januar 2007

Der reiche Fundus des Ortschronisten Albert Haaf

26. Januar 2007

Familie übergab Bücher, Berichte und Bilder an das Archiv von Gemeinde und dem Verein Homo heidelbergensis von Mauer e.V.

Im Bild von links: Gudrun Mann, Dietrich Wegner (Verein), Bürgermeister Jörg Albrecht, Bernhard Haaf, Genoveva Haaf, Franz-Josef Haaf, Günther Riedling (Verein) und Vorsitzender Erich Mick.Bürgermeister Jörg Albrecht wertete es als freudigen Anlass für die Gemeinde: Familie Haaf überreichte als Dauerleihgabe die gebundenen Berichte und Bilder Albert Haafs über die Gemeinde im Heid'schen Haus an das Archiv. Es wird vom Verein Homo heidelbergensis von Mauer e.V., insbesondere von Günther Riedling geführt und es lag nicht nur im Interesse des Vorsitzenden des Vereins Homo heidelbergensis, Erich Mick, sondern auch der Gemeinde diesen reichen Fundus in bewährten Händen gebündelt zu wissen. Bürgermeister Albrecht betonte, dass diese große Aufgabe von der Gemeinde nicht zu leisten sei. Der Verein profitiere auch von der Zusammenarbeit, da er für ihn wertvolle Information aus den Unterlagen nutzen könne. Er bedankte sich bei der Familie Haaf, bei Albert Haafs Ehefrau Genoveva ebenso wie bei den Kindern Gudrun Wichmann, Bernhard und Franz-Josef Haaf.

Erich Mick hatte Albert Haaf, der 1995 verstarb, über viele Jahre gekannt und seine Arbeit schätzen gelernt. Als er 1976 zum Bürgermeister gewählt worden war, hatten ihn die Berichte und Artikel Albert Haafs, der seit Gründung der Rhein-Neckar-Zeitung als lokaler Berichterstatter wirkte, begleitet. Aber auch mit Rat und Tat stand dieser ihm oft zur Seite. Sieben gebundene Bücher gefüllt mit Zeitungsberichten und unzählige Fotos wie Dias, deren Fortführung später der frühere, ebenfalls verstorbene, Rektor Norbert Preiß übernahm, konnte Günther Riedling für das Archiv entgegennehmen.

Besonders beeindruckt habe ihn an Albert Haaf, dass er trotz körperlichem Gebrechen immer dabei gewesen sei sich stets seiner persönlichen Verantwortung als Ortschronist bewusst, berichtete Erich Mick. Sein großes Werk sei das Buch Mauer a. d. Elsenz aus dem Jahre 1975, in dem er die wichtigen Fakten über den Ort zusammenführte. Es habe dem Verein Homo heidelbergensis schon als wertvolle Quelle gedient. Bis zu seinem Tod blieb Albert Haaf, der am 29. Oktober 1913 geboren worden war, aktiv. Er schrieb außer für die Rhein-Neckar-Zeitung, auch im Tageblatt und im Pfälzer Boten. Die Leihgabe ist ein erster Einstieg. Auf das Gemeindearchiv warte, wie von der Familie zu hören war, insgesamt zwei Schränke voller Berichte, Bilder und Dias. Erinnert wurde auch an Albert Haaf als Gässelbürgermeister und seine Anekdoten zum 1. April.

Bürgermeister Jörg Albrecht sprach Günther Riedling für die Betreuung des Archivs und seine zahlreichen Führungen im Urgeschichtlichen Museum seit 1990 ein herzliches Dankeschön aus. Alles was bei ihm zusammenkomme, erfahre eine Vorzensur, um dann in das Archiv bzw. in die Ellen Lauterbach-Bibliothek des Vereins aufgenommen zu werden. Es sei auch mit einigen Veröffentlichungen im Zusammenhang mit der 100jährigen Fundwiederkehr des Homo heidelbergensis zu rechnen. Ziel sei es, im nächsten Jahr eine Bilderausstellung aus dem Fundus Albert Haafs zu gestalten und er war überzeugt, dass dies in der Bevölkerung auf großes Interesse stoßen werde.

Text und Bild: Anna Haasemann-Dunka

 


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